Über uns

 

Wenn man das Ganze betrachtet, sind wir unbedeutend. Ein paar Leutchen, die sich in einem kleinen Nest irgendwo in Deutschland um eine winzige Fläche mit ein paar Liter Wasser kümmern. Was soll’s.

Es spielt im grossen Spiel keine Rolle, was hier geschieht. Das grosse Spiel nennt sich Vernichtung der Regenwälder, Ozonloch oder Atomtest, Verkehrschaos oder Krieg. Ein Spiel, das so gewaltig ist, dass wir grad mal eine Ahnung von den Regeln haben. Mitspielen dürfen wir eigentlich nicht!

Also spielen wir unser eigenes Spiel. Kümmern uns um Pflanzen und Tiere, beseitigen Müll, treffen uns zum Planen, Reden und feiern und fühlen uns dadurch besser. Auch diejenigen, die uns manchmal wie fremde Wesen bei unserem Tun beobachten, fühlen sich ein wenig besser. Sie sagen es sogar. Es gefällt ihnen, wie das Ergebnis aussieht. Es gefällt, dass es Menschen gibt, die sich engagieren und sei es für einen winzigen Froschteich. Mir ergeht es genauso. Ich empfinde grösste Hochachtung vor jedem Einzelnen, der unser Anliegen teilt. Es spielt dabei keine Rolle, welchen Anteil der Einzelne am Ergebnis für sich in Anspruch nimmt. Die Stillen und die Lauten, die Alten und die Jungen, jede(r) macht was sie kann.

Im Jahr 1995 haben wir unsere Feuertaufe erhalten. Wir konnten zeigen, dass wir nicht nur reden! Die grossen Aktionen – Zaunbau, Seefest und Bepflanzung – haben nicht nur neue Freunde in unsere Reihen gebracht, sondern auch neue Verhaltensweisen bei den „Beobachtern“ erzeugt. Sie stellen Fragen. Ich finde, das ist ein tolles Ergebnis. Am Liebsten sind mir die Fragen der Kinder am See. Es sind aber die kleinen, die unbedeutenden Arbeiten, die kaum einer sieht, die unseren Erfolg festschreiben können. Eine Dose oder Flasche entsorgen, Äste aus dem Wasser ziehen Blätter entfernen und Tulpen pflanzen. Das ist der Weg.Die Schönheit kommt durch das Auge zu uns. Wir tragen also ein klein wenig zu einer schöneren Umwelt bei.Die Schönheit kommt über die Kinder zu uns. Ihre leuchtenden Augen beim Betrachten eines Eisvogels oder den bunten Libellen geben mehr zurück als wir einbringen können. Vielleicht beginnen andere Menschen dadurch, diese Ihre Umwelt mehr zu achten als bisher. Weniger achtlos mit der Schöpfung umzugehen. Betrachten wir also das Ganze: alle LeserINNEN dieser Zeilen sind ungeheuer bedeutend! Denn ALLE haben in irgendeiner Form mit UNSEREM Anliegen zu tun! So bleibt mir, mich herzlichst zu bedanken und mir zu wünschen, dass ich noch lange ein Teil dieser Kraft sein darf.
Peter Frenzel (18.04.2004)

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